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Grube Himmelfahrt

87 Bytes hinzugefügt, 14:47, 24. Feb. 2019
== Geschichte ==
=== Historischer Bergbau ===
Der Beginn des Bergbaus am Kielgipfel ist nicht genau bekannt. 1758 wird die ''Alte Himmelfahrt Zeche'' am Tannenberg genannt. 1760 wird ''Neu Beschert Glück Beihilfe mit Himmelfahrt Erbstolln'' in den Auerbacher und Schönecker Wäldern erwähnt. Von 1774 bis 1778 war die Neu ''Beschert Glück Fundgrube'' in Betrieb. 1778 waren am Kiel im Bereich von ''Neu Beschert Glück'' 20 Lachter Stolln und 16 Schächte mit einer maximalen Teufe von 7 Lachter auf einer Fläche von 16 Quadratlachter vorhanden.<ref name="BSA-T 40073">[http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?guid=eb0c7422-62e8-4dce-80b3-c1ace8dbc058 Bergarchiv Freiberg 40073 – Bergschadenkundliche Analysen Tannenberg-Mühlleithen].</ref> Von 1791 bis 1807 sind ''Neu Beschert Glück und Dreifaltigkeit Beihilfe'' ohne nennenswerte Unterbrechung in Betrieb.<ref>[http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=13.03&bestandid=40186&syg_id=40186# Bergarchiv Freiberg 40186 – Zechenregister sächsischer Bergreviere]</ref>
Von 1864 bis 1866 ist das Bergwerk im Schnitt mit ca. 30 Mann belegt, jedoch beträgt die Belegschaft 1867 bereits nur noch 4 Mann. Als 1874 der Bergbau auf der Grube zum Erliegen kam, übernahm der bisherige Bevollmächtigte Wilhelm E. Drugulin die Grube als Eigentümer. Der Bergbau wurde allerdings nicht wieder aufgenommen und das Grubenfeld 1877 losgesagt und 1878 gelöscht.<ref>[http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?guid=30c72d53-b5cf-47af-8591-e7cb9438d381 Bergarchiv Freiberg 40169 – Grubenakten des Bergreviers Schwarzenberg]</ref>
=== Bergbau von 1900 bis 1945 ===
1903 wurden die Bergwerke der ehem. ''Grube Himmelfahrt und Grummetstock vereinigt Feld'' als ''Berggebäude Marie-Sophie'' an den Georgenthaler Fabrikanten Herold neu verliehen. 1909 wurde ''Marie-Sophie'' nach Konkurs stillgelegt und 1910 gelöscht. Zu nennenswerten Bergbauversuchen kam es während dieser Zeit nicht.
Im gleichen Jahr wurde Himmelfahrt als Teilfeld des Grubenfeldes Gottesberg an die Gewerkschaft Klingenthal-Graslitzer Kupferbergbau verliehen. 1922 wurde das Grubenfeld Gottesberg mit Himmelfahrt gelöscht. 1926 wurde Himmelfahrt als Teilfeld des Grubenfeldes ''Luise'' an die Neue Sächsische Erzbergbau AG erneut verliehen. 1935 wurden der Nachfolgegesellschaft Sächsisch-Böhmische Zinnbergbau AG sämtliche Bergbaurechte entzogen. Im Jahr 1936 übernahm der Freistaat Sachsen die ehem. Grubenfelder ''Luise'', ''Unser Fritz'', ''Schneckensteiner Zwitterzug'', ''Edler von Trützschler'' und Teile von ''Tannenberg'' als ''Tannenberg bei Klingenthal'', ab 1938 als ''[[Grube Tannenberg]]''. Zur Aufnahme von Bergarbeiten auf Himmelfahrt kam es auch während dieser Zeit nicht.
im === Bergbau ab 1946 ===Im Jahr 1946 wurde die Aufbereitung der benachbarten Grube Tannenberg von der SAG Wismut als Aufbereitungsobjekt 32 übernommen.
1948 wurde im Zuge der Uranerkundung durch die SAG Wismut der Stolln Himmelfahrt geöffnet. Die Grube wurde wie auch die Grube Tannenberg durch das Aufbereitungsobjekt 32 und ab 1949 durch das Erkundungsobjekt 25 auf Uranvererzungen untersucht.
Die Stolln und Schächte der Gruben Himmelfahrt und Tannenberg wurden in das Nummerierungssystem der Wismut einbezogen. So wurde der Tannenbergstolln und der Blindschacht I als Stolln 176 und Schacht 177, der Himmelfahrtstolln als Stolln 178 im zentrale Schachtregister der SAG Wismut aufgenommen. Der Neu Beschert Glück Tagschacht erhielt die Objektinterne Bezeichnung Schurf 11.

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